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Aufzüge in München

Personenaufzüge - das sicherste Massentransportmittel überhaupt !!!


Personenaufzüge haben die Architektur grundlegend verändert, fast schon revolutioniert. Erst mit der Erfindung sicherer Personenaufzüge waren sogenannte Wolkenkratzer nicht nur möglich, sondern auch praktikabel, da nun auch höhere Stockwerke bequem erreicht werden konnten. Mit 7 Stockwerken und 40 Metern Höhe war das Equitable Life Building in New York zu seiner Fertigstellung im Jahr 1884 das höchste, nicht-kirchliche Gebäude der Welt - heute nimmt diesen Platz das Burj Khalifa ein, dessen 57 Aufzüge bis zur Höhe von 638 Metern (504 Meter Aufzugschacht) fahren. Ohne sichere Personenaufzüge wäre eine solches Gebäude wenig sinnvoll und wohl auch nicht möglich.

 

Der Weg vom Archimedischen Aufzug bis hin zum sicheren Personenaufzug


Die Idee des Personenaufzugs ist älter als man denkt, schon der Römische Architekt Vitruvius schrieb, Archimedes hätte 236 v.Chr. einen ersten Aufzug gebaut. Im Jahr 1405 veröffentlichte Konrad Kyeser in seiner Schrift „Bellifortis" unter anderem auch einen Entwurf für einen (handbertriebenen) Personenaufzug, und im 17. Jahrhundert gab es verschiedene Prototypen in den Palastbauten in England und Frankreich. Diese Aufzüge wurden allerdings entweder durch Muskelkraft oder mit Pferden oder Stieren in Bewegung gesetzt, Unfälle waren zahlreich und oft auch tödlich, die Förderhöhe war oft sehr gering. Der erste sichere Personenaufzug ließ bis 1853 auf sich warten, er wurde von Elisha Otis in New York vorgeführt. Otis begab sich in die Kabine des Aufzugs und ließ, zum Entsetzen der Zuschauer, das Trageseil von einem Mitarbeiter durchtrennen, worauf der Aufzug wider Erwarten nicht abstürzte, sondern von der von Otis entwickelten Vorrichtung in Position gehalten wurde. Ähnliche Konstruktionen und Vorrichtungen werden noch heute in modernen Aufzügen verwendet.

 

Antriebssysteme in modernen Personenaufzügen


Durch die bewegte Geschichte der Personenaufzüge gibt es viele verschiedene Antriebsmöglichkeiten, von denen einige nicht mehr oder nur noch in Lasten- oder anderen Sonderaufzügen verwendet werden. Bei Personenaufzügen sind die häufigsten Antriebssysteme der Seilaufzug und der Hydraulikaufzug.


Seilaufzug
Seilaufzüge sind in Privathäusern oft erst ab ca. 15 Metern Förderhöhe üblich, bei geringeren Höhen ist ein Hydraulikaufzug günstiger und rentabler.
Die älteste Form des Seilaufzugs ist der Trommelaufzug, bei dem die Seile einer Angelschnur ähnlich auf einer Trommel auf- und abgewickelt werden. Die Größe der Trommeln begrenzt hier aber die Länge der Seile, und höhere Distanzen sind so schnell unrentabel.
Die modernere Form des Seilaufzugs ist der Treibscheibenaufzug. Hier „hängt" an einem Ende der Halteseile die Aufzugkabine, am anderen Ende ein Gegengewicht. Die Seile laufen über die Treibscheibe, welche mittels Haftreibung Ihre Energie auf die Seile überträgt und dadurch den Aufzug bewegt. Bei dieser Methode sind auch längere Seile und Förderstrecken möglich.


Hydraulikaufzug
Hydraulische Aufzüge verfügen über eine oder mehrere Hydraulikkolben, welche vertikal am Boden des Aufzugschachts verbaut sind. Der Kolben befindet sich entweder unter oder neben der Aufzugkabine. Dieses System ist auch für geringe Förderhöhen geeignet, wo es durch eine günstigere Anschaffung und Wartung dem Seilaufzug überlegen ist. Bei größeren Förderhöhen empfiehlt sich allerdings der Seilaufzug.


Mischform des Hydraulik- und des Seilaufzugs
Der indirekt hydraulische Aufzug wird ebenfalls durch einen Hydraulikkolben bewegt, allerdings erfolgt die Übertragung der Kräfte auf die Aufzugkabine mittels Tragseilen und Rollen. Bei diesem System ist der hydraulische Kolben stets neben der Aufzugkabine angebracht.

 

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