Yoga München - ob Samkhya, Patanjali oder Hatha, hier finden Sie alles rund um das Thema Yoga ...
Yoga ist per Kurzdefinition ein philosophisch-religiöses Meditationssystem Indiens, mit dem Ziel, die Seele von der Materie zu befreien, um sie in den Zustand reinen Bewusstseins zu führen. Eng mit Yoga verwandt ist die Samkhya-Philosophie. Yoga wird bereits in den Veden (Veda) erwähnt und von Patanjali im »Yogasutra« vermutlich im 2. Jahrhundert v.Chr. schriftlich als Regelwerk und philosophisch-religiöses System fixiert. Ausgehend von einer Schulung der Konzentration auf ein Objekt, um Kontrolle über die Aktivitäten der Sinne und des Unbewussten zu erreichen, hat der Yogi verschiedene Stufen des Yoga zu durchlaufen: das Einhalten bestimmter Gebote (z.B. Keuschheit, Nichtverletzen, Wahrhaftigkeit), die Beachtung von Reinheitsvorschriften, das Erlernen bestimmter Körperhaltungen, die Beherrschung des Atems, das Zurückziehen der Sinnesorgane von ihren Objekten, Konzentration, Meditation, Versenkung. Im Verlauf der Geschichte entstanden unterschiedliche Yoga-Schulen, die einzelne Bereiche der Stufenfolge hervorheben. In Europa bekannt geworden, hat sich Yoga mit europäischen Denkformen vermischt. Daraus entwickelte sich eine Vielfalt von Systemen, Methoden und Ansichten, die sich zum Teil weit vom ursprünglichen Yoga entfernt haben. Die in Europa verbreiteteste Form des Yoga ist das Hatha-Yoga; es wird hier meist zur Steigerung körperlicher Gesundheit geübt. Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren, um es positiver zu gestalten.
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